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Die »Zeitschrift für Heereskunde« Ausgabe 430

Oktober/Dezember 2008 – Auszüge 2 -


Michael Elstermann:
"Die große Revue in Kalisch 1835" oder:
"Das Lustlager zu Ehren der Russisch-Preußischen Waffenbrüderschaft"

Abb.: Lage des Ortes Kalisch (Archiv Autor)

Die Kalischer Revue war ein großes prunkvolles militärisches Ereignis, welches ob seiner Größe und Ausstattung von den Zeitgenossen als welthistorisches Ereignis empfunden wurde. Es dürfte eines der größten friedlichen militärischen Ereignisse, wenn nicht, bis zu diesem Zeitpunkt, sogar das größte gewesen sein.

Politisch bekräftige die Revue die engen Bande zwischen Preußen und Russland, die ihren Anfang in dem gemeinsamen Befreiungskampf gegen den französischen Usurpator hatten. Bereits bei den Friedensverhandlungen am 25. Juni 1807 war der Fortbestand Preußens dem Zaren Alexander zu verdanken.
In Kalisch wurde später 1813 das Bündnis zwischen Zar Alexander I. und Friedrich Wilhelm III. zur Befreiung Europas von Napoleon geschlossen. Vor diesem Hintergrund sollte 1835 die Freundschaft bekräftigt werden.

Über die Organisation und Durchführung dieses Ereignisses berichtet der Verfasser sehr detailliert und anschaulich.


Georg Ortenburg:
Feldzeichen

Der Verfasser bringt in seinem Beitrag den ursprünglichen Begriff des "Feldzeichens" wieder in Erinnerung.

"Feldzeichen heißt alles, was die Officiers sowohl die gemeinen Soldaten im Felde zu tragen beordert sind, damit sie in Aktionen oder auf Parheyen [ = Streifzügen] einander vor dem Feinde zu unterscheiden wissen ...", so ein altes Militärlexikon aus dem 18. Jahrhundert.

Dies und die weitere Entwicklung des Begriffes wird ausführlich vom Autor behandelt.

 

Abb.: "Abriss" für eine gewöhnliche grüne Infanteriefahne Muster 1743 (Feldzeichen an der Fahnenspitze)