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Die »Zeitschrift für Heereskunde« Ausgabe 412

April/Juni 2004 - Auszüge 3 -

Ausgabe vergriffen!

Jens Nguyen:
Eine feldgraue Friedensuniform von 1915/16

Mit der A.K.O. vom 21. September 1915 führte Preußen für alle Truppenteile die sogenannte feldgraue Friedensuniform ein, die stark dem farbenfrohen "Bunten Rock" vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges ähnelte. Im Oktober 1915 zog Württemberg nach, es folgte im November des gleichen Jahres Sachsen und schließlich im April 1916 Bayern.

In seinem Beitrag erläutert der Autor das Aussehen einer feldgrauen Ulanka aus dem Jahre 1915 des Königlich Sächsischen 3. Ulanen-Regiments Nr. 21 "Kaiser Wilhelm II., König von Preußen" an Hand einer Realie im Vergleich zur bisherigen Friedensuniform dieses Regiments.

Die Abbildung zeigt die Ulanka des Königlich Sächsischen 3. Ulanen-Regiments Nr. 21 "Kaiser Wilhelm II., König von Preußen".


Georg Ortenburg:
Preußische Fahnen und Fahnenspitzen von 1813/14.

Während des Befreiungskrieges gegen die napoleonische Herrschaft in den Jahren 1813 und 1814 führten nur die alten, bereits bei Kriegsbeginn bestehenden Truppenteile ihre Feldzeichen. Die später aufgestellten Einheiten sowie die neugeschaffene Landwehr waren ohne solche ausgerückt. Sie sollten die Berechtigung zum Führen erst durch Bewährung im Kampf erwerben. Welche Regimenter, einschließlich der Landwehr, nun Fahnen erhalten sollten, legte König Friedrich Wilhelm III. von Preußen in Paris im Juni 1814 fest. Dabei bestimmte er u.a. auch, daß alle älteren Fahnen und Standarten, welche im Kriege geführt worden waren, in der Fahnenspitze das Eiserne Kreuz erhalten sollten.

Dazu wurden dem König fünf Vorschläge zur Entscheidung vorgelegt, die er mit handschriftlichen Randbemerkungen versah. Die beiden Abbildungen zeigen den vom König favorisierten Vorschlag und die tatsächliche Ausführung.