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Aktuelles aus der Gesellschaft


Tagung des Arbeitskreises Blankwaffen in Rudolstadt

2019

30.08.-01.09. 2019

Die Jahrestagung 2019 des Arbeitskreises Blankwaffen fand im thüringi-schen Rudolstadt auf der Heidecksburg statt.

Höhepunkte waren die Besichtigung des nach fast 10-jähriger Sanierung 2018 wiedereröffneten Fürstlichen Zeughauses Schwarzburg und des Kaisersaals, die Führung durch das Schloss Heidecksburg unter sachkundiger Führung des Direktors Dr. Lutz Unbehaun und der Kustodin Frau Sabrina Lüderitz, die Besichtigung des Museumsmagazins unter Leitung des Magazinmeisters Lars Krauße sowie natürlich die abendlichen Blankwaffenstammtische, bei denen die Teilnehmer so manches museale Stück zum "Begreifen" auf den Tisch legten.

Der Tagungsort Schloss Heidecksburg

 

Fachvorträge:

- Hartmann Hedtrich:
   „Die mehrfache Verwendung des württembergischen Yatagans
   zur Jägerbüchse 1860,

- Dr. Hans-Jochen Dunkel:
   „KSK 18 (Kampfschwimmerkommando 18) und deren Messer“,

- Ulrich Herr:
   „Das Faschinenmesser des Sachsen-Coburg und Gothaischen Infanterie-
   Regiments“,

- Ulrich Schiers:
   „Ungewöhnliche Blankwaffen in der Presse des 19. Jahrhunderts“,

- Manfred P. Schulze:
   „Die Produktlinie der Blankwaffenmanufaktur Potsdam / Spandau“,

- Rolf Selzer:
   „Knabenwaffen.
   Anmerkungen zu den Waffen der militärischen Erziehungsanstalten etc.“.




Rückkehr der Waffensammlung ins Zeughaus Schwarzburg

"Im Jahre 1994 fand die Jahreshauptversammlung der "Deutschen Gesellschaft für Heereskunde" auf der Heidecksburg statt. Die fürstliche Waffensammlung rückte wieder in den Fokus einer gesamtdeutschen Öffentlichkeit. Die zu diesem Zeitpunkt am häufigsten gestellte Frage lautete:
Wie kann es gelingen, die Waffensammlung in ihrem Gesamtumfang von über 5.000 Objekten wieder öffentlich zu präsentieren?

Um die Rückkehr der Sammlung in das Zeughaus nach Schwarzburg zu ermöglichen, war es von grundlegender Bedeutung, die auf der Heidecksburg magazinierten Objekte von Restauratoren nach eingehender Prüfung in einen ausstellungsfähigen Zustand zu versetzen. Dieser kostenaufwändige und langwierige Prozess der Restaurierung der als "national bedeutsam" eingestuften Samlung wurde nur durch die Zusammenarbeit und nicht unerhebliche finanzielle Mittel der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder, des Landes Thüringen und des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt im Zeitraum von 2008 bis 2011 bewältigt."

[http://www.schloss-schwarzburg.com/schlossanlage/zeughaus/
- "Rückkehr der Waffensammlung", 15.11.2018 12:40]