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Die »Zeitschrift für Heereskunde« Ausgabe 432

April/Juni 2009 – Auszüge 1 -


Wolfgang Friedrich:
Die Uniformierung und Bewaffnung der königlich sächsischen Armee 1810-1813 - Teil 2

Im zweiten Teil seines Berichtes bespricht der Verfasser zunächst die Hautboisten, Tamboure und Trompeter. Es schließen sich daran die Nichtkombatanten (Regimentsquartiermeister, Auditeure und Chirurgen) an, worauf dann die Generalität, die General- und Flügeladjutanten, der Generalstab und die Musterinspectoren behandelt werden. Ein besonderes Kapitel wird den Rangabzeichen gewidmet.

Der nachfolgende Abschnitt "Bewaffnung" beinhaltet die Schutzwaffen, die Schusswaffen und die blanken Waffen der verschiedenen Truppengattungen. Für den weitergehend Interessierten bietet der Verfasser noch eine Würdigung der Quellenlage und ein sehr umfangreiches Quellenverzeichnis an.

 

 

 

 

 

Abb.:
Links: Garde du Corps um 1812, Korporal
Rechts: Premierlieutenant (Adjutant) im Interimsrock
(Bild Verfasser)


Wolfgang Gülich:
Von Leipzig nach Lüttich - Die Königlich Sächsische Armee 1813 – 1815
Der Beitrag wurde vom Verfasser als Vortrag vor der Deutschen Gesellschaft für Heereskunde anläßlich der Jahreshauptversammlung am 17. Mai 2008 in Leipzig gehalten.

Das Thema führt den Leser zunächst in den Herbst des Jahres 1813 – das Jahr, das für Sachsens Bevölkerung, Armee und Land zu einem der schwersten in seiner langen Geschichte werden sollte. In diesem Herbst 1813 kulminierte eine für Sachsen verhängnisvolle Entwicklung, die mit dem Feldzug im Jahre 1806 begann und im Oktober 1813 auf den Feldern vor den Toren Leipzigs zu Ende ging: Die Bindung Sachsens an die Politik Napoleons, die für Sachsen mit einer beispiellosen Katastrophe endete.

Sachsen hatte für seine Politik zu Anfang des 19. Jahrhunderts einen sehr hohen Preis zahlen müssen: Das Land verlor 1815 die Hälfte seines Staatsgebietes und seiner Bevölkerung und büßte damit seine bisherige beachtliche politische Rolle in der Gestaltung Deutschlands ein. Seine Armee wurde gewaltsam geteilt und ihr vorangegangener Einsatz an der Seite der Koalition war im Feldzug von 1813/1814 nie von Gleichrangigkeit geprägt.

Der Verfasser kommt weiter zu dem Schluss: Die politische Demütigung des Landes und das tief verletzte Ehrempfinden der Armee haben das Verhältnis in den Folgejahren im Deutschen Bund ins besondere zu Preußen lange belastet.