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Arbeitskreis Blankwaffen - Tagungstermine

2019

30.08.-01.09. 2019

Die Jahrestagung 2019 des Arbeitskreises Blankwaffen findet aller Voraussicht nach im thüringischen Rudolstadt auf der Heidecksburg statt.

Einer der Höhepunkte wird natürlich die Besichtigung des nach fast 10-jähriger Sanierung 2018 wiedereröffneten Fürstlichen Zeughauses Schwarzburg sein.

Die ersten Themen der Vortragsreihe stehen fest!

Fachvorträge:

- Ulrich Herr:
   „Die Beschaffung von Schuss- und Blankwaffen in Sachsen-Coburg und Gotha
   bis 1867“,
- Peter Meihs:
   „Der Offiziersäbel (Einheitssäbel) M 1922“,
- Ulrich Schiers:
   „Ungewöhnliche Blankwaffen in der Presse des 19. Jahrhunderts“,
- ...

 

Rückkehr der Waffensammlung

"Im Jahre 1994 fand die Jahreshauptversammlung der "Deutschen Gesellschaft für Heereskunde" auf der Heidecksburg statt. Die fürstliche Waffensammlung rückte wieder in den Fokus einer gesamtdeutschen Öffentlichkeit. Die zu diesem Zeitpunkt am häufigsten gestellte Frage lautete:
Wie kann es gelingen, die Waffensammlung in ihrem Gesamtumfang von über 5.000 Objekten wieder öffentlich zu präsentieren?

Um die Rückkehr der Sammlung in das Zeughaus nach Schwarzburg zu ermöglichen, war es von grundlegender Bedeutung, die auf der Heidecksburg magazinierten Objekte von Restauratoren nach eingehender Prüfung in einen ausstellungsfähigen Zustand zu versetzen. Dieser kostenaufwändige und langwierige Prozess der Restaurierung der als "national bedeutsam" eingestuften Samlung wurde nur durch die Zusammenarbeit und nicht unerhebliche finanzielle Mittel der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder, des Landes Thüringen und des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt im Zeitraum von 2008 bis 2011 bewältigt."

[http://www.schloss-schwarzburg.com/schlossanlage/zeughaus/
- "Rückkehr der Waffensammlung", 15.11.2018 12:40]


2018

31.08.-02.09. 2018

Die Jahrestagung des Arbeitskreises Blankwaffen 2018 fand im Niedersächsischen Landesarchiv im Schloss in Bückeburg / Landkreis Schaumburg statt. Der Koordinator des AK Blankwaffen, Herr Rolf Selzer, konnte dort bei schönstem Wetter ca. 50 Teilnehmer willkommen heißen.

Am Freitag wurden am Steinhuder Meer die „Auswanderer“-Boote bestiegen um zur Festung Wilhelmstein überzusetzen, dort stand ab mittags die Besichtigung der Festung und der dortigen Waffensammlung unter sachkundiger Führung unseres Mitglieds Walter Meier auf dem Programm; abends tagte dann in Bückeburg der obligatorische Blankwaffenstammtisch.

Samstag vormittags bestand die Möglichkeit, das Museum für Stadtgeschichte und Schaumburg-Lippische Landesgeschichte, das Standortmuseum und das Hubschraubermuseum zu besichtigen. Auch eine Führung durch die Räume des Schlosses Bückeburg mit Besichtigung der fürstlichen Waffensammlung, die der Öffentlichkeit ansonsten nicht zugänglich ist, wurde angeboten.

Nachmittags traf sich der Arbeitskreises Blankwaffen zur Vortragsreihe in den Räumen des Nds. Landesarchivs im Schloss Bückeburg zu den Fachvorträgen:

- Gerhard Große-Löscher:
   „Die braunschweigischen Diensthirschfänger um 1860“,
- Hartmann Hedtrich:
   „Aus dem Feuer - ein württembergisches Sponton aus der Zeit Karl Eugens“,
- Georg Helmchen:
   „Daumenringe und -ösen an preußischen Blankwaffen. Sinn oder Unsinn!“,
- Walter Meier:
   „Bewaffnung des Schaumburg-Lippischen Militärs von 1748 bis 1867“,
- Ulrich Schiers:
   „Eine Blankwaffe des Fabrikanten Christian Harkort aus Haspe bei Hagen“,
- Rolf Selzer:
   „Leibjäger? Leibjäger!“,
- Herbert H. Westphal:
   „Saufedern und Bäreneisen - Zur Entwicklung einer Jagdwaffe über zweieinhalb
   Jahrtausende“.

Auch dieser ereignisreiche Tag klang im Tagungshotel mit einem Blankwaffenstammtisch und Besichtigung mitgebrachter Sammlungsstücke aus.

Gutes Wetter, hervorragende, kenntnisreiche Museumsführer und zwei außergewöhnliche Sammlungen waren zusammen mit den Fachvorträgen wie immer ein Garant für eine außergewöhnliche Veranstaltung.

 

2017

01.-03.09. 2017

Ort der Jahrestagung 2017 des Arbeitskreises Blankwaffen war das Museum Schloß Burgk in Ostthüringen.

Anreise am Freitag, den 01.09.2017, abends Blankwaffenstammtisch.

Am 02.09.1917 um 13.00 Uhr begrüßte der Koordinator im Eingangsbereich des Museums die 55 angereisten Teilnehmer, anschließend führte Herr Timm Luckhardt sachkundig durch das Schlossmuseum.

Dann fand die Vortragsreihe zu folgenden Themen statt:

Gerhard Bodin:
„Bewaffnung der Hessen-Darmstädtischen Reiterei im 18ten Jahrhundert“,
Carsten Debes:
„Landgräflich Hessen-Kasseler Dragonerpallasch 1740“,
Hartmann Hedtrich:
„Seitengewehr für Fahnenträger Württemberg“,
Ulrich Herr:
„Die Fürstentümer Reuß, deren Militär und Gendarmerie“,
Claudia Köhler:
„Generalüberholung des Waffendepots im Staatlichen Museum Schwerin“,
Mario Pöggel:
„Infanterie-Säbel Bayreuth“,
Ulrich Schiers:
„Thüringische Blankwaffen aus Adelsbesitz“,
Herbert H. Westphal:
„Klassifizierung der Hirschfänger“.

Folgend Besichtigung von seltenen Blankwaffen aus dem Museumsbestand, hierbei auch der extrem seltene Yatagan Reuß j. L.

Abends Blankwaffenstammtisch und Besichtigung mitgebrachter Sammlungsstücke im Tagungshotel.

 

2016

16.-18.09. 2016

Ort der Jahrestagung des Arbeitskreises Blankwaffen 2016 war die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, Schwerin.

Die Vortragsreihe fand für die ca. 50 Teilnehmer in wunderbarer Kulisse direkt am Schweriner See in der Galerie Alte & Neue Meister Schwerin statt.
In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich das Schloss Schwerin und das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin sowie die Schweriner Altstadt - ein tolles Ambiente für die gelungene Veranstaltung.

Vorträge:
Achim Barth: „Deutsche Nahkampfmesser“,
Hartmann Hedtrich:
   „Die Bewaffnung der Stuttgarter Jugendwehr 1861 bis 1870“,
Claudia Köhler:
   „Ein Eisenschwert der Wikingerzeit aus Usedom -
   Restauratorische Untersuchung und Bearbeitung“,
Olaf Michels: „Kurtisanen-Dolche“,
Herbert Reibetanz: „Ein mecklenburgischer Pallasch“,
Frank Rex:
   „Gedient unter elf Regierungen in zwei Ländern - die Geschichte einer Klinge“,
Manfred P. Schulze:
   „Die Manufaktur Klingenthal
   und das heutige Museum 'Maison de la Manufacture d'armes blanches'“,
Rolf Selzer:
   „Die aufpflanzbaren Hirschfänger der bayerischen Grenzaufseher“,
Ulrich Schiers: „Der Säbel mit gerader Klinge“.

2015

04.-06.09. 2015

Die Jahrestagung des Arbeitskreises Blankwaffen 2015 fand in der früheren gräflichen und ab 1742 fürstlichen Residenz Schloss Braunfels statt.

Der Luftkurort Braunfels liegt im schönen Hessenland an den Nordausläufern des Taunus in Richtung Westerwald, knapp 30 km westlich von Gießen und ca. 80 km nördlich von Frankfurt am Main.

Vorträge:
Carsten Debes: „Eine Hessen-Kasseler Blankwaffe“,
Dr. Hans-Jochen Dunkel:
   „Militärisch-medizinische Bildungseinrichtungen in Preußen
   und deren Blankwaffen“,
Hartmann Hedtrich: „Anmerkungen zum Bajonettfechten“,
Herbert Reibetanz:
   „Die Seitengewehre für Fahnenträger und für Fußgendarmen“,
Frank Rex: „Neuenburger Säbel!“,
Rolf Selzer:
   „Besonderheiten bei der Bewaffnung von farbigen Offizieren und
   Portepeeunteroffizieren in den Schutzgebieten“,
Ulrich Schiers: „Das Seitengewehr des Kaiserlichen Motorboot-Korps“.

Neben dem Vortragsprogramm erwartete die Teilnehmer eine Besichtigung des Fürstlichen Familienmuseums.

Programm:
Freitag, den 04.09.2015: Anreise, abends Blankwaffenstammtisch
Samstag, den 05.09.2015:
    Vortragsprogramm, Besichtigung, abends gemütliches Beisammensein
Sonntag, den 06.09.2015: Abreise

Anfahrt


2014

Bayerisches Armeemuseum (BAM) in Ingolstadt
Führung durch die Ausstellung „Der Erste Weltkrieg“ im Reduit Tilly durch den Sachgebietsleiter Blankwaffen am BAM, Herrn Dr. Tobias Schönauer.
Besichtigung des Bayerischen Polizeimuseums im Turm Triva sowie ausgewählter Blankwaffen aus dem Depot des BAM.

Vorträge:
Ulrich Schiers: „Die Dolche des Kaiserlichen Freiwilligen Automobil-Corps“,
Rolf Selzer: „Militär-Blankwaffen in Lippe-Detmold 1866“,
Dr. Hans-Jochen Dunkel: „Die Tauchermesser der NVA und ihre Geschichte“,
Bernd A. Windsheimer: „Neues zu Altpreußischen Blankwaffen“,
Rolf Selzer:
   „Französische Beuteblankwaffen während und nach dem Krieg 1870/71“,
Mario Pöggel:
   „Der Nachlass des Hauptmann a. D. Schnitter und sein Ehrendegen“.

Einen ausführlichen Bericht über die Tagung des Arbeitskreis Blankwaffen in Ingolstadt finden Sie unter: "Aktuelles".

2013

Volkskundemuseum Schleswig
Besichtigung der Idstedt-Halle sowie des Museumsdepots mit Briquet- und Polizeisammlung.
Vorträge: „Die deutschen Marine-Dolche von ca. 1820 bis 1990“, „Ein Versuchsseitengewehr zum Torpedomesser von 1911“, „Die dänischen Blankwaffen in der schleswig-holsteinischen Armee“, „Die Truppenstempel auf schleswig-holsteinischen Waffen“ sowie „Die von Hindenburg 1919 verliehenen Ehrensäbel“.

2012

Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg
Besichtigung des Museums und der Sammlung.
Vorträge: „Blankwaffen erzählen die Militärgeschichte der sächsischen Herzogtümer“, „Altenburgischer Offiziersäbel und Waffen der thüringischen Kleinstaaten“ sowie „Das kurhessische Garde du Corps und seine Blankwaffen“ und „Die Bewaffnung der sachsen-altenburgischen Gendarmerie“.

2011

Wehrgeschichtliches Museum (WGM) Rastatt
Führung durch die Ausstellung und Begutachtung von Exemplaren der blankwaffentechnischen Studiensammlung.
Vorträge: „Portepees des Hamburger Bürgermilitärs und der Polizei“ sowie „Blankwaffen-greencards“ in Russland – Lebens- und Arbeitsbedingungen für die deutschen Meister in Zlatoust“.

2010

Bomann-Museum Celle
Vortrag über das Waffeninventar des Königs Ernst August von Hannover und die Identifikation von Realstücken anhand der Inventareintragungen.

2009

Preußen-Museum „Friedrich der Große“ in Kulmbach
Vorträge: „Altpreußische Degen der Dragoner-Offiziere“ sowie „Die frühen preußischen Füsiliersäbel“.

2008

Schloss Neu-Augustusburg / Schlossmuseum in Weißenfels
Vorträge über die Bestände des Museums sowie Fälschungen von Blankwaffen.

2007

Heimatmuseum in Bad Gandersheim
Vorträge: „Kurhannoversche Kavalleriedegen des 18. Jahrhunderts“ sowie „Das Lebensbaummotiv in Verbindung mit Blankwaffen“.

2006

Militärhistorisches Museum "providentiae memor" in Wolkenstein
Vortrag: „Miszellen aus der sächsischen Blankwaffengeschichte - Seltenes und Merkwürdiges“.

2005

Königliches Museum der Armee und Kriegsgeschichte in Brüssel
Besichtigung der Blankwaffenbestände der ständigen Ausstellung und der Blankwaffenbestände des Depots.

2004

Wissenschaftliches Institut für Schiffahrts- und Marinegeschichte in Hamburg / Museum für Hamburgische Geschichte.
Besichtigung der Blankwaffenbestände beider Institutionen.
Vorträge: „Hamburgische Blankwaffen“, „Blanke Waffen der Marine von den Anfängen bis heute“.