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Sonderausgabe Knötel-DVD

Die Uniformenkunde von Richard Knötel auf DVD
Digitalisiert und digital restauriert von Curt Hoffmann                                                - Seite 4 -

DVD vergriffen!

Richard Knötel im Jahre 1897

(Digitale Reproduktion aus: Die Zinnfigur. Sonderheft 8/1967.)


Der fünfte Ordner enthält biographisches Material zu Leben und Werk Richard Knötels. Er ist in drei Unterordner untergliedert.

Unterordner 5 (1) enthält einen sehr informativen und gut illustrierten Aufsatz, der zeitnah zu Knötels Tod 1914 von seinem Bruder, dem Schriftsteller Paul Knötel, in den „Mitteilungen des Geschichts- und Altertumsvereins zu Liegnitz“ veröffentlicht wurde. Das Originalheft ist nur noch in wenigen Bibliotheken zu finden. Eine Recherche im Bibliothekenverbund ergab deutschlandweit nur 18 Treffer. Deshalb soll der von intimer Familienkenntnis getragene und bisher nur wenig bekannt gewordene Aufsatz hier vor dem Vergessen bewahrt werden. In einem von uns hinzugefügten Anhang ist das übrige in der Literatur aufgefundene biographische Material sowie eine Literaturauswahl enthalten.

Unterordner 5 (2) enthält die digitalisierte Ausgabe eines Sonderheftes der Zeitschrift „Zinnfigur“, das 1967 als Richard-Knötel-Gedenkheft erschienen ist und später durch zusätzliche Blätter mit zahlreichen Illustrationen ergänzt wurde. Darin enthalten ist ein Aufsatz von Friedrich Franz Babenzien (dem Sohn des Verlegers der „Uniformenkunde“, Max Babenzien) und ein Querschnitt aus Knötels Lebenswerk, leider nur in Form von Schwarz-weiß-Illustrationen. Wenn man diese Publikation mit einem Umfang von mehr als hundert Seiten ausdruckt, erhält man einen kleinen Richard-Knötel-Bildband, der einen guten Überblick über Leben und Werk des Historienmalers vermittelt.

Unterordner 5 (3) enthält Beispiele zum malerischen Schaffen Richard Knötels. Seine meist als Auftragswerke entstandenen Gemälde sind weniger bekannt geworden als die in Büchern und Zeitschriften verbreiteten Illustrationen. Ausgewählt wurden die zwei dreiteiligen, großformatigen Wandgemälde zum Thema „Geschichte der preußischen Fahnen und Standarten“, die Knötel 1902 für das Meldezimmer des preußischen Kriegsministers geschaffen hat, sowie das 1908 entstandene Triptychon „Schlacht bei Krefeld 1758“, dessen drei Teile in drei verschiedene Museen gelangt sind und das in den hundert Jahren seit seiner Entstehung nur dreimal in Ausstellungen vereint gezeigt werden konnte.

(Abb. verkleinert)

Der sechste Ordner enthält Informationen zur Exposition "Deutsche Heeresuniformen auf der Weltausstellung 1900 in Paris".

Unterordner 6 (1) enthält den digitalisierten und digital restaurierten Ausstellungskatalog. Der seinerzeit vom preußischen Kriegsministerium herausgegebene und inzwischen selten gewordene Katalog enthält fotografische Abbildungen der damals gezeigten fünf Figurengruppen und ganzseitige Fotos aller 83 Figuren, die bis auf fünf Figuren des württembergischen Kontingents (jetzt im Bestand des Wehrgeschichtlichen Museums Rastatt) im II. Weltkrieg verlorengegangen sind. Für den größten Teil dieser Figuren hatte Richard Knötel die Entwürfe und Einzelzeichnungen geliefert. Einige der Figuren erwecken den Eindruck, als seien sie gerade aus einem Blatt der „Uniformenkunde“ herausgetreten.

(Abb. verkleinert)

Unterordner 6 (2) enthält die Entwürfe zu den Figuren der Exposition „Deutsche Heeresuniformen“, die größtenteils erhalten geblieben sind und 1996 vom Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt aus dem Nachlass des Bildhauers Paul Werner erworben wurden. Mit Genehmigung und freundlicher Unterstützung des Wehrgeschichtlichen Museums konnten sie digitalisiert und als zusätzliches Material in unsere digitale Ausgabe der „Uniformenkunde“ aufgenommen werden.

(Abb. verkleinert)

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