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Sonderausgabe »Die Bayerische Armee 1822«


Jürgen Kraus:
Die Bayerische Armee 1822
Hrsg. Ingolstadt 2011. 21,0 x 27,5 cm, 44 Seiten mit
16 Farbabbildungen und 32 Textabbildungen.
Preis: 15,00 € inkl. Porto
ISSN – 0044 – 2852

Mit dieser Veröffentlichung soll die Reihe der Sonderhefte der Deutschen Gesellschaft für Heereskunde e.V. in ihrer ursprünglichen Intention fortgesetzt werden, vordringlich zeitgenössische Serien von Uniformdarstellungen vollständig wiederzugeben. In diesem Fall fiel die Wahl auf eine künstlerisch hochwertige, bislang völlig unbekannte Folge bayerischer Uniformbilder, die sich im Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt befindet. Es handelt sich um unveröffentlichte Aquarelle des bayerischen Oberleutnants Karl Krazeisen einschließlich der dazu erhaltenen Vorzeichnungen.

Dass deren erstmalige Veröffentlichung überhaupt ermöglicht wurde, ist dem großzügigen Entgegenkommen des Bayerischen Armeemuseums und des Vereins der Freunde des Bayerischen Armeemuseums zu danken, in deren Sammlungen sich diese wertvollen Abbildungen befinden.

 

Karl Krazeisen und sein Werk

Vor einigen Jahren gelang es dem Verein der Freunde des Bayerischen Armeemuseums, eine Mappe mit hervorragenden farbigen Uniformdarstellungen der bayerischen Armee um 1820 zu erwerben, die durch ihre künstlerische Ausführung und präzise Detaildarstellung bestechen. Das handgeschriebene Beiblatt trägt den Titel: "Die Baierische Armee, dargestellt in 16 Blättern, durch Karl Krazeisen Oberlieutenant im Grenadier Garde Regimente."

In der hier vorliegenden Folge gibt Krazeisen auf
16 farbigen Blättern einen Überblick über die Uniformierung des bayerischen Heeres. Angefangen mit der Generalität und dem Generalstab sind mit Infanterie, Artillerie und den Gattungen der Kavallerie alle wesentlichen Bestandteile der Armee vorgestellt. Jeweils eine sorgfältig ausgeführte Hauptfigur posiert vor einer liebevoll gestalteten Landschaft oder einer Gruppe Soldaten, die im Hintergrund weitere Aspekte der Uniformierung und Ausrüstung illustriert. Sämtliche Darstellungen sind exakte Ausführungen von  Bleistiftzeichnungen, die das Museum schon längere Zeit besaß, aber bisher nicht zugeordnet werden konnten. Auch sie werden in dem Sonderheft vorgestellt.